Partnerschaft CEBA-Kongo Ev. Kirchengemeinde Wehrheim
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Projekte

Zeugnissausgabe in Mapenzi

Bildung:

Was nützt es, wenn wir bei unseren Besuchen Schreibhefte und Stifte mitbringen, die Partner aber weder schreiben noch lesen können?

Im Kongo gibt es noch rund 40 Prozent Analphabeten, größtenteils Frauen. Wenn sie aber selbst nicht in der Lage sind zu lesen und zu schreiben, können sie ihren Kindern kaum vermitteln, warum Bildung neben der Ernährung das wichtigste ist, um das Land aus seiner Armut zu holen.

Da sich bis heute die Regierungen nicht darum kümmern, Bildung für alle zu ermöglichen, haben wir früh damit begonnen den Schulbau zu unterstützen. Mittlerweile sind drei Schulen in verschiedenen Stadtteilen entstanden. Teilweise lernen bis zu 500 Schüler im Schichtunterricht, was für die Menschen im Kongo ein großer Fortschritt ist.

Immer noch gibt es viele Eltern, die ihre Kinder nicht zur Schule schicken können, weil sie erstmal fürs tägliche Brot sorgen müssen, und dafür alle Mittel und jeden Einsatz benötigen.

Unsere Themen der Zukunft werden die Grundbildung der Kinder und die Alphabetisierung der Frauen sein. Zurzeit wird ein Projekt der Frauenbildung unterstützt

In der Krankenstation Katuba I

Gesundheit

Nicht jeder in Lubumbashi kann sich eine Behandlung im Krankenhaus leisten, abgesehen davon gibt es nicht genügend Betten. In den Stadtteilen sind nach wie vor die Krankenbehandlungsstationen wichtige Erstversorger.

Deshalb ist gerade die derzeit im Bau befindliche Krankenstation im Stadtteil Katuba I wichtig. Dort behandeln neben Pflegern regelmäßig Ärzte, und es können auch Operationen durchgeführt werden.

Eine weitere wichtige Aufgabe wird eine Verbesserung der Ausstattung der bestehenden Krankenbehandlungsstation in der Stadtmitte sein. Diese Station „Centre“ war das erste Projekt unserer Partnerschaftsarbeit vor mehr als 35 Jahren, wo Schwester Rose Vogelmann wichtige Aufbauarbeit geleistet hat, die bis heute spürbar ist.

Mutter mit Kindern

Patenschaften

Von Anfang an gibt es Patenschaften, mit denen Geldgeber aus Wehrheim und der ganzen Region gezielt Studenten, ältere, mittellose Menschen oder Alleinerziehende mit einem monatlichen Geldbetrag – in der Regel zwischen 10 und 25 Euro –unterstützen. Die Patenschaften werden, wie alle anderen Finanzangelegenheiten, von Pfarrer Baudouin Lwinda, unserem Geschäftsführer in Lubumbashi, verwaltet.

In Zukunft möchten wir verstärkt Schüler und Studenten fördern.

Derzeit unterstützen wir eine Frauengruppe mit monatlichen Zahlungen. Zunächst bewirtschafteten die Frauen einen gepachteten Acker weit draußen vor der Stadt, um vom Ertrag selbst zu leben, und auch noch Produkte verkaufen zu können. Als der Eigentümer den Acker verkaufte, gab es für die Frauen aus Mitteln der Patenschaften einen Kleinkredit, um einen eigenen Acker zu kaufen.

Unsere finanzielle Unterstützung ist keine Spendenverteilung, sondern Hilfe zur Selbsthilfe!

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